Damit der Vernichtung von Ausrüstungsgegenstände
im alten Feuerwehrhaus durch die Feuchtigkeit unterbindet wird, wird in
der Marktratsitzung Ende April 1958 durch Willibald Krieger (damaliger Vorstand
der Feuerwehr Lauterhofen) der Neubau eines Feuerwehrhauses vorgeschlagen. Die Feuerwehr
hatte hierzu bereits mit den Planungsarbeiten begonnen. Das Gebäude
sollte eine Größe von 8 mal 12 Metern und einen Schlauchturm
bekommen. Die Kosten wurden mit 20.000 DM beziffert, die Finanzierung
aber wegen des angespannten Haushalts der Gemeinde als "in der
Schwebe" bezeichnet. Aus diesem Grunde stellte der Marktrat den
Antrag der Feuerwehr vorerst auch zurück.
Im Jahre 1960 verkaufte die Marktgemeinde das gemeindliche Hirtenhaus
und legte den Verkaufserlös für das neue geplante Feuerwehrgerätehaus
auf ein Sonderkonto an. Zur Pflege des mittlerweile durchstockten
Schlauchmaterials wurde ein Vertrag mit der Feuerwehr Neumarkt
abgeschlossen.
Nach Planungen der Marktgemeinde soll das neue Gerätehaus auf dem
Platz vor dem gemeindeeigenen Steinbruch (heute Inzenhofer Straße)
errichtet werden.
In der Marktratsitzung im Januar des Jahres 1962 wurde dann
beschlossen, den Bau in Angriff zu nehmen. Das Gerätehaus sollte nach
dem Typenplan II des Landesamtes für Feuerschutz am alten
Gemeinde-Steinbruch entstehen und rund 20.000 DM kosten. Da das
Lehrerwohnhaus Vorrang hatte, wurde erst im Oktober `62 und nur gem.
Typenplan III (ohne Schlauch-Trockenturm) mit dem Bau begonnen. Den
Auftrag für die Beton- und Maurerarbeiten erhielt die Firma Georg
Meyer, den Zuschlag für die Zimmererarbeiten die Firma Josef Krieger
und den Zuschlag für die Spenglerarbeiten die Firma Ludwig
Rubenbauer, alle aus Lauterhofen.

In dem Feuerwehrhaus befindet sich heute noch die Anhängeleiter.
Die Anhängeleiter muss aufgrund der räumlichen Enge im Feuerwehrhaus in dem alten Feuerwehrhaus ausgelagert werden.
Sollte die Anhängeleiter im Einsatzfall benötigt werden, wird
diese mit einem Einsatzfahrzeug vom alten Feuerwehrhaus abgeholt. Trotz
der Abholung an einem anderen Standort (Inzenhofer Str. / Bahnhofstr.)
ist diese Leiter immer noch schneller am Einsatzort in
Lautehofen (z. B. Regens-Wagner-Stiftung, Schule oder Rathaus), wie z.
B. die Drehleiter aus Neumarkt. Aufgrund der fehlenden Einsatzkräfte am
Brandherd wird diese Lösung jedoch lediglich als Zwischenlösung gesehen
bzw. die Anhängeleiter nur im absoluten Notfall verwendet.
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