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Ausflug der Jugendfeuerwehr Lauterhofen
Bericht von Jan Ibler
Am 23.08.2007, gegen
08:15 Uhr, brachen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Lauterhofen, im
Alter zwischen 12 und 17 Jahren, zur Hubschrauberstaffel der
Bayerischen Polizei in Roth und Katastrophenschutzeinheit des
Johanniterverbands in Schwabach auf.
Um 09:30 Uhr wurden sie
bereits in der Otto-Lilienthal-Kaserne, wo sich die Außenstelle
der Hubschrauberstaffel der Bayerischen Polizei befindet, erwartet
und von Polizeihauptkommissar Hauck in Empfang genommen.
Nach kurzen einleitenden
Begrüßungsworten wurde die Gruppe zunächst durch die
Dienststelle geführt, wobei allgemeine Fragen zum Dienstbetrieb
und Aufgaben erläutert wurden. Anschließend wurden sie
durch PHK Hauck zum eigentlichen Arbeitsgerät dieser
Dienststelle, den EC 135 der Firma Eurocopter, in die Hangars
geführt.
Dort konnten sich die
Jugendlichen hautnah ein Bild von der vorhandenen Technik machen.
Eindrucksvoll wurde vor Ort an einem der neun in Bayern vorhandenen
Hubschrauber beispielsweise die Leistungsstarke Video-/Kameraeinheit
mit Wärmebildfunktion zunächst theoretisch erläutert
und anschließend praktisch, auch durch die Jugend, erprobt. Ein
weiteres Highlight dieser Präsentation für den
Feuerwehrnachwuchs war, als jeder die Möglichkeit hatte bei
“eingeschalteter Zündung” auf dem Pilotensitz dieser 4-5
Millionen Euro teuren Maschine, je nach Ausstattung, Platz zu nehmen.
Es wurden während
der 90minütigen Führung alle Fragen beantwortet. Fragen wie
beispielsweise die Leistung von 1100 PS, ein maximales Abfluggewicht
von 3 Tonnen, einen Verbrauch von 200 kg Flugbenzin in der Stunde,
zur Besatzung von 2-3 Beamten oder eine Einsatzbelastung von 3600
Einsätzen pro Jahr lediglich durch die Hubschrauberstaffel in
Roth.
Zum Schluss konnte noch
ein Start, einer zum Einsatz gerufenen EC 135, beobachtet werden.
Nach verlassen des
Kasernengeländes verlegte die Gruppe zunächst von Roth auf
einen Parkplatz neben dem Dienstgebäude der Johanniter in
Schwabach, um sich zunächst durch die mitgeführte
Verpflegung zu stärken.
Im Anschluss daran wurden
sie vor Ort durch den 1. Kommandanten der FFW Lauterhofen, Christian
Märtl, welcher in Schwabach hauptberuflich im Rettungsdienst der
Johanniter tätig ist, in Empfang genommen. Nach erfolgter
Begrüßung seiner Jugend, führte er sie ebenfalls zu
Beginn durch die Diensträume und erläuterte dazu auch
Details zu dienstlichem Schriftverkehr, zu Arbeitszeiten, Aufgaben
und der Alarmierung durch die Rettungsdiensteinsatzzentrale.
Auch wurden ihnen mehrere
verschiedene Fahrzeuge, angefangen vom Krankentransportfahrzeug bis
hin zum Rettungswagen, vorgestellt und die vorhandene Ausrüstung
erläutert. Auch wurde ihnen erklärt, wie vor Ort bei
verschiedenen medizinischen Notfällen gehandelt wird, welche
Medikamente mitgeführt und für welche Symptome diese
verwendet werden.
Auch wurden alle
vorhandenen Geräte dargestellt, wie beispielsweise der
Defibrillator, das EKG, das Beamtmungsgerät, uvm…
Zum Abschluss konnten
sich noch ein Bild der Leistungsfähigkeit der ehrenamtlichen
Katastrophenschutzeinheit in Schwabach machen. So wurden ihnen auch
hierbei alle Fahrzeuge dargeboten und die vorhandene Ausrüstung
ebenfalls erklärt. Auch konnten die Jugendlichen wieder ihre
Fragen stellen, welche im Anschluss professionell und umfangreich,
durch Christian Märtl und Holger Reißenweber, beantwortet
wurden.

Abschließend bleibt
zu sagen, dass dies nicht nur eines der alljährlichen Events der
Jugendfeuerwehr Lauterhofen ist. Veranstaltungen dieser Art zielen
neben dem Freizeitaspekt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu verbessern und so den
Sachverstand auch für andere Sicherheitsbehörden zu wecken
bzw. auszubauen.
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