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Jugendleistungsmarsch 2009 |
Jugendleistungmarsch 2009 Die
Jugendfeuer Lauterhofen beteiligte sich mit zwei Gruppen am
diesjährigen Jugendleistungsmarsch des Kreisfeuerwehrverbandes
Tirschenreuth. Aus dem Landkreis Neumarkt nahm auch noch vier Gruppen aus
der Gemeinde Deining (Deining I & II, sowie
Unterbuchfeld/Siegenhofen I & II) teil.
Ein Bericht von Thomas Spagl (Jugendfeuerwehr Lauterhofen):
Treffpunkt 7:00 Uhr. Aber vorher noch zum Bäcker fürs Frühstück. Dann
schnell zur Feuerwehr,die Knöten nochmal üben,und schon geht es los.
Zusammen im Konvoi mit der Deininger Jugend erreichen wir nach
gefühlten 3 Stunden und zahlreichen Navigationsfehlern um ca. 9:20 Uhr
endlich einen kleinen Ort mit dem Namen Ebnath (ca. 30 km westlich von
Tirschenreuth), in und um den der Wettbewerb stattfinden soll. Alle
steigen aus,und vertreten sich kurz die Füße. Helm auf,Jacke zu, und
Handschuhe an -denn das äußere Erscheinungsbild wird hier genauso
bewertet wie die Aufgaben selbst. An der Anmeldung lächelt uns auch
schon ein älterer Feuerwehrkamerad entgegen,der uns gleich Startnummer
und Unterlagen gibt. Quasi nach Schnitzeljagdmethode marschieren wir
in kompletter Jugendschutzausrüstung bei 25 Grad zur ersten Aufgabe,
den Testfragen. Jede Jugendgruppe besteht aus 4 Jugendlichen und einem
Betreuer,der aber selbst nicht bei den Aufgaben mitwirkt. Zusammen in
einem Raum mit der 1. Deiniger Jugendgruppe versuchen wir (leider in Einzelarbeit) die Fragen richtig zu beantworten, um möglichst wenig Fehlerpunkte zu kassieren. Obwohl
wir für die Fragen recht gut vorbereitet sind, gibt es schon bei der
ersten von insgesamt 13 Stationen 37 Fehlerpunkte. Weiter gehts mit der
Schnitzeljagd. Als nächstes kommen wir zum 90-Meter-Schlauchkuppeln.
Die 6 C-Schläuche liegen bereits hintereinander ausgerollt, wir müssen
also nur noch rennen und kuppeln. Und da Übung den Meister macht,gibt
es bei beiden Trupps keinen einzigen Fehlerpunkt (1 Jugendgruppe a 4
Mann sind 2 Trupps). Dadurch wieder motiviert kommen wir ca. 10 Minuten
später zu einer Theorieaufgabe, die zugegeben ziemlich trocken ist.
Gefahrgut I lautet der Name der Station. Genau so gefährlich sind nach
Ende der Übung die verdienten Fehlerpunkte für unseren erhofften ersten
Platz :-). Da anscheinend niemand in der Gruppe noch einen Durchblick hat,füllt sich auch hier das Punktekonto um fast 60 Punkte. Damit
Lauterhofen II,die andere unserer 2 Jugendgruppen unsere Fehler nicht
noch mal macht,bleiben unsere Betreuer Andi und Stefan ständig per
Handy in Kontakt. Einen halben Kilometer weiter ist auch schon das
nächste Problem. Einen Mastwurf an einem Saugkorb anlegen. Nicht weiter
dramatisch,wäre da nicht die Nervosität. Offensichtlich ist das der
Grund, warum wir trotz der vielen Praxis Leichtsinnsfehler machen. Die nächsten 2 oder 3 Übungen, ebenfalls Knotenkunde,verlaufen ähnlich. An
der Verpflegungsstation angekommen, essen wir natürlich eine deftige
Brotzeit, bevor wir weiter zur Kübelspritze müssen. Diese Aufgabe
bestehen wir einwandfrei, schließlich ist außer Teamwork kaum was
dabei, einen Eimer in 5 Metern Entfernung umzuspritzen. Der Prüfer gibt
uns noch ein paar Tipps für die spätere Laufbahn und schickt uns zur
nächsten Station. Nun folgt, die Aufgabe, wovor sich die ganze
Truppe wahrscheinlich am meisten "gefürchtet" hat. Das
Saugschlauchuppeln. Zu unserer Überraschung funktioniert alles genau
so,wie wir es geplant hatten. Eigentlich perfekt und auch
innerhalb der Sollzeit, trotzdem gab es vom Hauptprüfer 3 Fehlerpunkte,
da jemand den Saugschlauch nicht wie gewünscht getragen haben soll. Da
wir ja alle Optimisten sind, freuen wir uns über die 3 Fehlerpunkte,
den 3 ist ja bekanntlich besser als nix =). Nach einem kleinem
Fußmarsch ist wieder Knotenkunde in Sicht, die ähnlich wie die anderen
Knotenübungen verläuft. Ein erneuter Fußmarsch bringt uns zu "Gefahrgut
II". Fast genau so trocken wie der Vorgänger, aber diese Übung meistern
wir nun mit 0 Fehlerpunkte. Endspurt! Und schon wieder
Knotenkunde. Ein C-Strahlrohr auf ein 3-Meter-Gerüst zu ziehen sollte
eigentlich kein Problem darstellen. Aber dank der Hektik heißt es
wieder: (vermeidbare) Fehlerpunkte! Dieses Mal hält es sich aber
ziemlich in Grenzen. Weiter wandern,und dann: Die letzte Aufgabe: Sackl
werfen und C-Schlauch ausrollen. Eigentlich die leichteste Aufgabe des
ganzen Leistungsmarsches. Doch da wir offensichtlich dank der Hitze
keine Kraft mehr, geschweige denn Konzentration haben, versagen wir
diesmal auf ganzer Linie.Die letzte Chance zum punkten muss
schließlich voll und ganz ausgenutzt werden :-) (wie peinlich). Ein letzter Marsch bis zum Ziel,Abmelden und dann auf die Siegerehrung warten. Das Resultat: 25. von 36 Plätzen. In
unseren Augen, ein durchaus akzeptables Ergebnis,wenn man bedenkt dass
wir zum ersten mal teilnahmen und die vorderen Plätze überwiegend aus
Feuerwehrlern mit Truppmanausbildung bestand. Unsere zweite Mannschaft hatte auch mit der Nervosität zu kämpfen und landete auf dem 35. Platz Nach
der Siegerehrung traten wir gemeinsam mit den Mannschaften aus der
Gemeinde Deining die Heimreise an. Nach ca. 2 Stunden Fahrt kommen wir
müde wieder zu Hause an. Kurz die Anzüge aufräumen, und dann geht es für (fast) alle endlich in den wohlverdienten Feierabend. |
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Fotos:
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- Bilder - |
Link zur Ergebnisliste Link zum Bericht des KFV TIR Link zu den gefertigten Bildern |
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